Erfolg durch Verpackung - unser Slogan

Druckdaten für Faltschachteln richtig gestalten

Ein Leitfaden zur Erstellung des Druckdesigns

Bevor Sie mit der Gestaltung beginnen...

Machen Sie sich bitte als erstes Gedanken über die Handhabung der Schachtel. Wie bekommt der potentielle Kunde die Verpackung zum ersten Mal zu sehen? Stehend oder liegend? Von welcher Seite aus soll die Schachtel geöffnet werden? Die Haupt- bzw. Vorderseite einer Faltschachtel ist die breite, nicht unmittelbar an die Klebelasche angrenzende Seite. Würden Sie die Seite direkt neben der Klebelasche wählen, wird der Blick beim Betrachten der Hauptseite durch die seitliche Kartonkante gestört, welche mit der Klebelasche verklebt ist. Dieser Teil der Faltschachtel ist somit die Rückseite. Achten Sie auch darauf, dass die Bedruckung der Deckel- und Bodenlasche im geschlossenen Zustand richtig platziert ist. Am besten lässt sich das alles anhand des Dummys bewerkstelligen, den Sie in der Regel von uns erhalten haben. Die Stanzkontur darf gedreht, jedoch nicht gespiegelt werden. Nehmen Sie keine Veränderungen an der Stanzkontur vor. Sollten Maße geändert werden, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf. Texte, Zeichen und Logos die Schwarz werden, sollten auch nur aus dem Schwarzanteil und nicht anteilig aus den 4 Grundfarben bestehen. Gleiches gilt insbesondere auch für evtl. platzierte EAN-Strichcodes. Die problemlose Lesbarkeit an Scannerkassen ist bei Weitem höher, wenn die Linienkombination aus einer flächigen Farbe besteht, anstatt aus mehreren gerasterten Farben, weil durch die Rasterpunkte die Kantenschärfe nicht mehr gegeben ist. Falls Schwarzflächen »geschönt« werden sollen, reicht es völlig aus, wenn max. 40% Cyan unterlegt sind. Eine Aufbringung von allen 4 Farben übersteigt den maximalen Farbauftrag und ist beim Druck nicht realisierbar und muss von uns zeitintensiv reduziert werden.

Bilddaten
TIFF oder EPS sind bevorzugte Dateiformate. Bei der Speicherung von JPEG-Daten ist immer die größtmögliche Qualitätsstufe zu wählen, da eine niedrige Stufe zwar eine Einsparung in der Datenmenge bringt, aber hierdurch unwiederbringlich Dateninformationen verloren gehen. Generell gilt: Alle verwendeten Bilddaten sollten eine Mindestauflösung von 300 ppi haben und in CMYK separiert sein. Wenn sich Text in der Bilddatei (Pixeldaten) befindet, kann und sollte für eine bessere Kantenschärfe der Schrift die Auflösung höher sein (ca. 600 ppi). Hier muss evtl. ein Kompromiss zwischen Qualität und verarbeitbarer Dateigröße gefunden werden.

Layout-Daten

Dokumente von Quark-X-Press, InDesign und Illustrator übernehmen wir am liebsten direkt als offene Datei. Wir sind hier in der Regel immer auf dem aktuellen Versionsstand. Unbedingt notwendig ist bei offenen Daten allerdings, dass alle verwendeten Bild- und Grafikdateien, sowie alle Schriftsätze mitgeliefert werden, oder soweit möglich, alle Schriften in Pfade umgewandelt werden. Dies ist insbesondere nötig, wenn die Daten auf Windows-Plattformen erstellt werden. Für die Übernahme von Dokumenten aus anderen Satz- und Grafikprogrammen empfehlen wir die Dateiformate PDF oder EPS.

PDF-Erzeugung
Zu beachten ist, dass nicht alle Programme PDF-Daten in der Form generieren, dass eine Ausgabe auf High-End-Belichtern und -Druckern möglich ist. Das gängige Programm zur PDF-Erzeugung ist der Adobe Acrobat Distiller. Hierzu kann unter www.ebrocolor.de eine auf unser System zugeschnittene Einstellung für den Distiller heruntergeladen werden. Achten Sie bei der Postscript-Erzeugung unbedingt auf eine Ausgabe-Auflösung von 2400 dpi.

EPS-Erzeugung
EPS-Dateien können aus allen gängigen Grafikprogrammen (Adobe Illustrator, Macromedia Freehand, Corel Draw,...) exportiert werden. Wichtig ist, dass vor dem Export der gesamte Text in Pfade / Kurven umgewandelt wird.


Farben
Alle Farben und Bilder müssen bei Skalendruck in CMYK, oder wenn Sonderfarben verwendet werden, eindeutig als Pantone-Farbe definiert werden.
Zusammen mit Bilddaten gelieferte Profile können wir nicht einbinden, da unser Colormanagement dies auf Grund der Kalibrierungen an Proofgeräten, Plattenbelichtern und Druckmaschinen unterbindet.

Orientierungshilfe zur richtigen Platzierung und Erstellung bei Faltschachteln

Die Seitenzuordnung und Handhabung einer Faltschachtel ist durch Ihre Klebung vorgegeben.
Im folgenden Beispiel einer Faltschachtel mit versetzten Einstecklaschen sind Deckel, Rückseite, Vorderseite usw. markiert.

Die orange Fläche zeigt den nötigen Beschnitt an, wenn Farbflächen, Fotos u.ä. bis zum Stanzrand reichen sollen. Der Beschnitt beträgt dort 2 mm, an der Klebelasche 3 mm.

Hierzu muss der Beschnitt natürlich nicht genau entlang der Stanzkontur geführt werden,
er kann und soll z.B. bei Farbflächen ruhig das ganze Rechteck-Format der Stanzung füllen. Dies ist mit der hellorangen Fläche angedeutet.

Grafik zum Beschnitt bei Faltschachteln

Orientierungshilfe zur richtigen Platzierung bei Kissenschachteln

Die Seitenzuordnung und Handhabung einer Faltschachtel ist durch Ihre Klebung vorgegeben.
Im folgenden Beispiel sind Vorderseite, Rückseite und seitliche Klappen, markiert.

Die orange Fläche zeigt den nötigen Beschnitt an, wenn Farbflächen, Fotos u.ä. bis zum Stanzrand reichen sollen.
Der Beschnitt beträgt dort 2 mm an der Klebelasche 3 mm.
Hierzu muss der Beschnitt natürlich nicht genau entlang der Stanzkontur geführt werden, er kann und soll z.B. bei Farbflächen ruhig das ganze Rechteck-Format der Stanzung füllen. Dies ist mit der hellorangen Fläche angedeutet.

Grafik zum Beschnitt bei Kissenschachteln

Alle Bild- und Farbflächen, die bis an den Rand des Papierformates angelegt sind, benötigen darüber hinaus 2 mm Beschnitt. Bei Stanzzuschnitten (z.B. für Faltschachteln) müssen hierbei auch alle Laschen berücksichtigt werden. Lediglich Klebelaschen sollten abgesehen vom Beschnitt farblos bleiben. Wir stellen Ihnen dazu die Stanzkontur Ihres Zuschnitts als EPS zur Verfügung. Die Stanzkontur muss nach der Erstellung der Druckdaten wieder aus dem Dokument entfernt werden. Idealerweise stellen Sie uns eine PDF-, EPS- oder Tiff-Datei mit Kontur als Platzierungshilfe, und eine Datei ohne Kontur als Druckdatei zur Verfügung. Zumindest sollte die Stanzkontur als separate Farbe definiert sein, oder aber auf einer separaten Ebene liegen, so dass sie wieder problemlos von uns entfernt werden kann. Komplett integrierte Stanzkonturen erfordern oftmals eine zeit- und somit kostenintensive Entfernung.

 
Datenübertragung
Zur Datenübermittlung teilen wir Ihnen einen Upload-Link mit über den Sie die Daten bequem auf unseren Server laden können. Kleine Dateien können Sie uns auch einfach per E-Mail zukommen lassen.
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